Kategorie-Archiv: Design

Aus Storytelling wird Storydrawing.

Mehr Bilder…

Ein Bild erzählt mehr als 1.000 Worte. Nichts geht über eine gut erzählte Geschichte. Deswegen ist Storytelling seit vielen Jahren für Marken ein Supertrend.

Die Anziehungskraft einer Geschichte wird nicht nur aus Buchstaben gemacht, sondern immer mehr durch die Faszination der Bilder unterstützt. Denn wenn die Geschichten illustriert sind, lieben die Menschen sie umso mehr. Aber gilt das auch für eine Bier-Marke mit mehr als 600 Jahren Geschichte?

Wir sind davon überzeugt, dass dieser Supertrend gerade Traditionsmarken einen Boost gibt. So sind wir an das Redesign von Hacker-Pschorr aus Bayern herangegangen. Diese stolze Marke haben wir mit einem modernen Illustrationsstil selbstbewusst in die Zukunft entwickelt, um sie bei den Biertrinkern noch beliebter zu machen. Wir haben das Design aus dem Markencharakter heraus weiterentwickelt.

Zentraler Fixpunkt ist hierbei ein zeitgemäß illustriertes Alpenpanorama, das mit dem Markennamen Hacker-Pschorr und dem Claim „Der Himmel der Bayern“ eine kraftvolle Geschichte erzählt: Bayern ist mehr als Heimat. Bayern ist ein Lebensgefühl. Diese Geschichte verbindet alle Sorten, die mit verschiedenen Motiven liebevoll in Szene gesetzt wurden, zu einer frischen, ansprechenden Markenklammer.

Dieses starke Narrativ transportiert hierbei mehr als die reinen Produktvorteile. Es vermittelt Werte und weckt Emotionen. Wir haben entdeckt, dass speziell Traditionsmarken wie Hacker-Pschorr enorm von einer modernen visuellen Story profitieren, bei der die Illustration zum zentralen Branddesign-Element wird.

So haben wir eine erzählerische Markenklammer geschaffen, die insgesamt 600 Jahre Bier-Historie bewahrt und gleichzeitig zukunftsfähig macht. Tradition meets Transition: Modernes Design, aus dem Markencharakter heraus weiterentwickelt.

Source:: designmadeingermany.de

Awork Testimonials

Mehr Bilder…

Wie macht man eine Software-Marke wie Awork, die Teams dabei hilft, sich zu organisieren, persönlicher? Sicherlich nicht mit gestellten Office-Fotos und noch weniger mit Stockmaterial. Die viel sympathischere Alternative heißt Lisa, Carla, Philip und Daniel, ein fiktives Kreativteam aus detailreichen 3D Characters.

Jedes virtuelle Testimonial steht für einen echten Awork-typischen User, wie „Der Gründer“, „Die Kreative“ oder „Die Projektmanagerin“. Zum Einsatz kommen sie vor allem auf der Website. Damit sich die 3D Charaktere innerhalb des Designs gut platzieren lassen, wurden natürliche Körperproportionen gewählt – was die 100% computergenerierten Figuren lebensecht wirken lassen.

Highlight sind die ultra-realistischen Textilien, welche die Figuren tragen. Jedes Kleidungsstück wurde aufwendig mit einer speziellen Software erstellt. Wie beim Schneider werden dazu 2D-Stoffteile in einem 3D-Raum „zusammengenäht“ und auf die Modelle drapiert. Dabei entstehen authentische Falten und Knicke. Die Details wie die Knöpfe, Nähte oder Smartwatch sind das i Tüpfelchen.

Agentur
Moin Motion

Source:: designmadeingermany.de

Form 293 – Werkzeuge

Mehr Bilder…

Beherrschen wir Werkzeuge oder beherrschen sie uns? Nicht nur Designer*innen müssen sich der Tatsache stellen, dass unser Alltag in einer konstanten Co-Abhängigkeit zu Werkzeugen aller Art stattfindet. Sei es der Korkenzieher, dessen Funktion man vielleicht noch als nischig bezeichnen könnte oder das Smartphone, ohne das die meisten Menschen – zumindest gefühlt – kaum noch überleben können. Ohne Werkzeuge geht nicht viel. Mehr noch: Sie determinieren unser Menschsein.

Diese Ausgabe widmet sich daher diesen ambivalenten Helfern, ihren Geschichten und ihrer Gestaltung. Wir erfahren, dass es eigentlich kein Schweizer Messer gibt, sprechen mit einer Archäologin über das Urwerkzeug schlechthin, hinterfragen den Normierungsgedanken, der vielen Werkzeugen innewohnt, zoomen ein bisschen, begegnen 13 Zangen und besuchen das Berliner Studio Ertl und Zull.

Außerdem stellen wir euch zehn Kettensägen vor, fragen die französische Produktdesignerin Inga Sempé, welches Objekt sie gerne gestaltet hätte, stellen der Geschäftsführerin von Artek, Marianne Goebl, vier Fragen und lassen der Gestalterin Anja Kaiser Raum für undiszipliniertes Gestalten.

Preis
15 Euro

Source:: designmadeingermany.de

Versol — Catch the Vibe

Mehr Bilder…

Vermouth with Mallorcan oranges.

Task: Brand identity and packaging design for a super-fresh vermouth. The product’s unique feature is its fusion of fine grapes and fruity mallorquin oranges.

Solution: Catch the Vibe!

A vibe is a feeling particular to being in certain company or situations. Catching a vibe is all about tapping into that feeling – it’s how you might feel when you’re surfing, hanging out with your friends at the beach or stargazing. Our brand design for Versol Vermouth draws on the warmth and vibrance of Mallorca’s vibe to bring out the drink’s natural vim .

Celebrate your Vibe.

Source:: designmadeingermany.de

Le Rosart

Mehr Bilder…

Le Rosart ist ein Revival der von Jacques-François Rosart, im 18.Jahrhundert, geschnittenen Text- und Display-Schriften. Entwickelt wurde es von Lukas Schneider mit Unterstützung durch Ray O’Meara. Die zeitgenössische Interpretation ist durch umfangreiche Recherchen historischen Materials geprägt. Dazu gehörten neben der Sichtung und Analyse verschiedener Schriftmuster auch die Untersuchung von Rosarts Originalstempeln und -matrizen, die im Archiv des Museums Plantin-Moretus in Antwerpen aufbewahrt werden. Genau wie die Arbeit seines Rivalen Fleischmann weisen Rosarts Entwürfe eine vertikale Kontrastachse und tropfenförmige Abschlüsse auf. Die digitale Version übernimmt diese Merkmale zusammen mit barocken Merkmalen wie dem „g“ mit „Antenne“, dem eigenwilligen „G“ oder den ausgestellten Serifen beim „E“.

Die von der Revolver Type Foundry herausgegebene Le Rosart wurde konzipiert, um den heutigen typografischen und technischen Anforderungen gerecht zu werden. Die Schriften wurden in zwei optischen Größen gezeichnet. Die majestätischen Display-Stile werden dabei durch eine eher zurückhaltende Text-Variante ergänzt. Le Rosart Text ist für kleinere Größen optimiert und zeichnet sich durch kräftigere Haarlinien, robuste Serifen und eine großzügigere Laufweite aus. Die Text- und Display-Schnitte enthalten beide eine Reihe von Ligaturen, Wahlformen, verschiedene Ziffernsätze einschließlich Bruchziffern, Pfeile und anderen Symbole, sowie Elemente zum Erstellen von Akkoladen (geschweifte Klammern bzw. Trennlinien) für die Textgestaltung. Die Text- und Display-Varianten umfassen jeweils fünf Strichstärken mit aufrechten und kursiven Stilen und sind für die Desktop-, App-, E-Book- und Webnutzung verfügbar.

Designer
Lukas Schneider

Publisher
Revolver Type Foundry

Source:: designmadeingermany.de