Kategorie-Archiv: Design

Plateau Five Typeface

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Plateau Five is a display typeface with an appearance mostly based on forms of the ­transitional period between Baroque and Neo-Classicism and has an underlying rigid structure. Its capital letters are heavy, the serifs ­prominent and the generally expressive tone that comes with italics is muted.

The typeface is based on the principle of even distribution, rooted in the social ideas that emerged with modernity during the 1920s in the western world. Applied to the typeface at hand this means that most letter widths of the Latin ­characters are optically equal.

Although patterning, i. e. defining grids for letters, might have been around since textura type to provide a less laborious production process of letter punches, the aspect of construction was well documented in the 18th century with the commission of a typeface by French royalty and rose to prominence between the two world wars with ideas by a. o. Theo Van Doesburg of De Stijl or Herbert Bayer of the Bauhaus. Plateau Five is constructed and theoretical as Schmidt Grotesque or alfabet, whereas a serif face asks for more compromise in the variety of used forms and must eventually fail to fulfil the intended outset. When designing Futura with the intention to avoid historicism and apply his utopian vision of typography, even Renner compromised by using ancient roman ­proportions for its ­capital letters. Plateau Five leaves its ­guiding ­principle behind for letters like the f, r or t, to account for readability and the ­preservation of a text face.

Plateau Five aims for a combination of the two seemingly antagonistic terms of ­individual expression ­embodied by ­calligraphy and the removal of ­signature by utilising rigid geometry.

Designer
René Rieger

Source:: designmadeingermany.de

Calissi Schmuckstücke

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Für die familiengeführte Perlenschmuckmanufaktur Calissi aus Lippstadt durfte wir eine neue Markenidentität samt Geschäftsausstattung und Packaging entwickeln.

So sanft wie das Farbenspiel der Perle ist auch unser Gestaltungsansatz – getreu dem Motto “Zarte Schlichtheit” kombinieren wir samtige Farbtöne und eine geschwungene Serifenschrift zu einer modernen und hochwertigen Markenerscheinung, die den Anspruch hat, genauso zeitlos wie eine Perle zu sein. Das Logo ist unaufgeregt und edel, das verzierte C verleiht Charakter und wird in der runden Version des Logos prominenter eingesetzt.

Der Schriftmix aus klassischem Serifenfont und moderner Groteskschrift ist spannend und zeitlos, mit zwei Logovarianten bleiben wir flexibel in der Anwendung auf verschiedensten Medien.

Insgesamt ist der Markenauftritt zurückhaltend und hochwertig, um vor allem eine stilbewusste, reife Zielgruppe anzusprechen. Die Markenfarben greifen das irisierende Schimmern des Perlmutts auf und transportieren dieses in das Corporate Design. Der insgesamt kühlere Look harmoniert sowohl mit den Produkt- als auch Kampagnenfotos. Bei der Gestaltung der Produktverpackungen war uns wichtig, dass diese der Hochwertigkeit des handgefertigten Perlenschmucks sowohl in Optik als auch Haptik gerecht werden.

Eingeschlagen in marmoriertem Seidenpapier kommen Armbänder, Ketten und Ohrringe in Schubverpackungen aus Karton mit geprägtem, weiß lackiertem Logo. Dankeskarte und Zertifikat werden liebevoll und persönlich von Hand beschriftet.

Designer
Sophie-Anneli Overwien
Saskia Gebauer

Source:: designmadeingermany.de

17 Projektionen

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Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung von Engagement Global setzen sich dafür ein, TU DU’s für eine nachhaltigere Welt zu verbreiten und zum Mitmachen zu motivieren.

Damit die Botschaften möglichst viele Menschen erreichen, haben wir in einem digitalen Stunt 17 Statements auf 17 Gebäude und Objekte projiziert und dokumentiert: einem Kohlekraftwerk, einem Schiff, einer Kirche, an Statuen und vielen weiteren symbolträchtigen Gebäuden.

Die Bilder wurden mit Influencern für Nachhaltigkeit und Organisationen über Social Media verbreitet.

Agentur
Huishu

Creative Director
Simon Huke & Daniel Huke

Art Director
Torben Wollschläger & Mary Cheung

Copywriter
Sonja Riegamer & Ole Lisberg

Photographer
Kolja Schmidt & Ingo Polster

Producer
Klaus Schäfer K3.0

Source:: designmadeingermany.de

Bias In, Bias Out – Wie Technologie diskriminiert

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Algorithmische Systeme sind bereits heute ein wesentlicher Bestandteil in unserem Alltag.
Bei Sprachassistenten, Film- und Produktempfehlungen, Jobanzeigen, aber auch in der Kreditvergabe und dem Strafgesetz kommen sie zum Einsatz und übernehmen kleine Aufgaben, aber auch essenzielle Entscheidungen über das Leben von uns Menschen. Während ihre Einsatzbereiche immer mehr werden, verstärken sich dabei auch die Risiken. Ein Hauptaspekt ist hier das Diskriminierungspotenzial, welchem mit wachsender Dringlichkeit entgegengewirkt werden muss. Während das Bewusstsein für die Problematik innerhalb von Expertenkreisen wächst, ist außerhalb dieser jedoch nach wie vor viel Fehl- und Unwissen verbreitet.

Durch die Arbeit „Bias In, Bias Out – Wie Technologie diskriminiert“ soll über Potenzial und Risiko aufgeklärt und zur lösungsorientierten Diskussion angeregt werden.

Entstanden ist das Projekt im Rahmen meiner Bachelorarbeit im Sommersemester 2020 an der FH Aachen.

Designer
Julia Pawlik

Betreuer
Prof. Dipl.-Des. Ilka Helmig
Prof. Dipl.-Des. Eva Vitting

Source:: designmadeingermany.de

Wegeleitsystem für das Edwin Scharff Museum, Neu-Ulm

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Die neue Signaletik für das Edwin Scharff Museum entwickelten wir unter anderem in Kooperation mit einer Prüfgruppe aus beeinträchtigten Menschen, Familien und Kindern. Für das System definierten wir drei Parameter, anhand derer sich BesucherInnen durch das Gebäude navigieren können: Schrift, Farbe und Form.

Jeden der vier Ausstellungsbereiche benannten wir mit einem markanten Buchstabenkürzel; so steht ES für die Ausstellung „Edwin Scharff“ oder KI für die Ausstellung im „Kindermuseum“. Zusätzlich haben wir jedem der Bereiche eine leuchtende, auch für Sehbeeinträchtigte gut erkennbare Farbe zugeordnet sowie eine prägnante Form. Blinde Menschen können die kreisförmigen, quadratischen, achteckigen und sternförmigen Wandplaketten sogar ertasten.

Alle wegweisenden Elemente wurden auf einer für Rollstuhlfahrende gut sichtbaren Höhe angebracht. Für zwei Knotenpunkte im Haus konstruierten wir zusätzliche Wegweiser, die sich bei Bedarf oder auch zu Events flexibel und temporär mit weiteren Schildern bestücken lassen.

Agentur
Studio Süd

Source:: designmadeingermany.de