Kategorie-Archiv: Design

Photodarium Classic & Private 2019

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Der Foto-Abreißkalender Photodarium (ehemals Poladarium) beglückt uns auch 2019 wieder Tag für Tag mit einem Sofortbild und einer eigenen kleinen Geschichte. Auf der Vorderseite jedes Kalenderblattes befindet sich ein Sofortbild in Originalgröße, auf der Rückseite ein kleiner Text zur Entstehung des Bildes sowie Informationen zu Fotografen und zum verwendeten Film.

Erneut erscheint parallel zum Klassiker eine unzensierte Nude-Edition. Ein moderner, junger und emanzipierter Blick auf Erotik jenseits pornographischer Klischees von Polaroid-Fotografen aus aller Welt. Die Special-Edition ist limitiert und nicht nur darum etwas ganz Besonderes!

Photodarium Classic 2019 – Der erste Sofortbildkalender der Fotogeschichte: 30 Euro
Photodarium Private 2019 – Limited Nude Edition: 35 Euro

Designer
Boris Kahl

Autoren
Lars Harmsen, Raban Ruddigkeit, Oliver Seltmann

Verlag
Seltmann + Söhne

Source:: designmadeingermany.de

Corporate Publishing für Villeroy & Boch

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Das Traditionsunternehmen Villeroy & Boch aus Mettlach legt begleitend zum jährlichen Geschäftsbericht ein Magazin namens „Einblicke“ – bzw. in der englischen Ausgabe „Insights“ – auf. Dieses jährlich erscheinende Magazin gewährt Einblicke in die facettenreiche Arbeit bei Villeroy & Boch, Innovationen und Auszeichnungen. Dieses Jahr verantwortete Statement die Gestaltung der 2017er-Ausgabe. Orientiert an den Gestaltungsgrundlagen des Weltunternehmens entstand im Ergebnis ein Soft-Relaunch. Das Refreshing umfasste im Wesentlichen die Weiterentwicklung des Basislayouts und die Definition neuer grafischer und typografischer Hierarchien. Obwohl der Hebel „nur“ an Details angesetzt wurde, entstand eine völlig neue Anmutung, sodass das Magazin jetzt deutlich strukturierter, reduzierter und moderner wirkt.

Agentur
Statement

Source:: designmadeingermany.de

Boxhorn #34

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Boxhorn ist das Magazin des Fachbereichs Gestaltung der FH Aachen. Vor genau 20 Jahren erschien die erste Ausgabe des Magazins, somit zählt die Boxhorn zu den ältesten studentischen Designmagazinen in Deutschland. Das mittlerweile etablierte und angesehene Semesterprojekt ermöglicht der Redaktion ein komplett eigenverantwortliches Arbeiten. Ein Team von Studierenden des Kommunikationsdesigns übernehmen Planung, Organisation, Redaktion, Gestaltung, Marketing, Finanzierung und Vertrieb.

Ausgabe 34: Verantwortung im Design

Eine Notärztin rettet Menschenleben, ein Erzieher kümmert sich um unsere Kinder und ein Bäcker versorgt uns täglich mit frischen Backwaren. So die gängige Meinung. Aber welche Aufgaben übernehmen eigentlich Designerinnen und Designer in unserem komplexen Gesellschaftssystem? Und wichtiger noch: Welche Verantwortung tragen sie dabei? Mit dieser Frage beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe der Boxhorn.

In drei Meinungsbildern geben Designerinnen und Designer, Studierende des Fachbereichs für Gestaltung, sowie Personen anderer Berufsgruppen Antworten auf die Kernfrage des Magazins. Außerdem äußern sich Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Designdisziplinen, in Form von Textbeiträgen und Interviews, zur Verantwortung und der Rolle des Gestalters.

Das Ausstellungskonzept ermöglicht eine interaktive Präsentation der, auf 250 Exemplare limitierten Magazine. Die individuell gestalteten Cover bilden zusammen die Ausgangsfrage ab: Welche Verantwortung tragen Designerinnen und Designer?

Konzeption, Gestaltung und Umsetzung

Robert Franke, Janusz Kendel, Laurenz Michaelis, Henry Monse, Carlotta Piontkowitz, Christine Siebert und Paul Theisen

Betreuung

Prof. Dipl.-Des. Ilka Helmig

Source:: designmadeingermany.de

Praxisbuch Brush Lettering

Wenn man sich mit Handlettering in irgend einer Form beschäftigt, kommt man in Deutschland an Chris Campe nicht vorbei. Sie hat mit dem Buch Handbuch Handlettering wie ich finde eines der Standardwerke zu diesem Thema geschrieben. Ich war damals sehr beeindruckt von diesem umfangreichen Buch, das nicht nur liebevoll geschrieben war, sondern auch noch komplett von Chris selbst gestaltet wurde. Ich habe sehr viel daraus gelernt und hatte im Juni endlich das Glück einen von Chris‘ Workshop mitmachen zu dürfen.

Meine Skizzen vom Handlettering-Workshop mit Chris Campe im Juni

Brushlettering gilt als eine Unterdisziplin von Handlettering und daran kommt man momentan eigentlich nicht vorbei. Es ist zu einer kleinen Trendbewegung geworden, die sich schon erstaunlich lange hält und immer mehr Anhänger findet. Auf Instagram und aus der Werbung ist es eigentlich nicht wegzudenken.

Auch damit kennt Chris sich bestens aus, wie ich in ihrem Workshop auf der Typo diesen Mai selbst erfahren konnte. Wenn man Brushlettering lernen will gilt wie bei allem vor einem eines – Üben üben üben. Davor gilt es ein paar Grundregeln zu lernen und dann muss man eigentlich »nur“ loslegen. Ich sage das nicht ohne Ironie, denn erfahrungsgemäß dauert der Prozess recht lange und zu einem bestimmten Zeitpunkt nach vielen vielen Übungsblättern platzt dann irgendwann der Knoten.

Workshop auf der Typo Berlin © Norman Posselt / Monotype

Neben besagtem Üben sollte man sich mit der Materie vertraut machen. Material, Handwerkszeug, Grundlagen und Inspiration sind wichtige Voraussetzung für gute Ergebnisse. Wie gut, dass Chris dazu ein – das sage ich jetzt einfach mal so – neues Standardwerk geschrieben. Im Mitp Verlag ist gerade das Praxisbuch Brush Lettering erschienen und ganz nach Chris‘ Art ist es unglaublich ausführlich angelegt. Hier bleibt keine Frage zu dem Thema unbeantwortet, wirklich keine.

Das Cover ist verglichen mit anderen Büchern in diesem Umfeld fast schon ein wenig nüchtern. Es zeigt aber auch direkt, dass es hier weniger um Hobby-Projekte geht, sondern um wirklich tiefes Basiswissen.

Zunächst einmal erläutert Chris ausführlich welche Materialien wie einsetzbar sind und welche Ergebnisse bringen. Jedes Beispiel wird entsprechend illustriert bevor es im zweiten Kapitel ans Eingemachte geht. Die Grundlagen werden ausführlich besprochen, über Grundbegriffe wie Strichstärkenkontrast bis Buchstabenanatomie und kleinen typografischen Exkursen ist alles dabei.

Im nächsten Kapitel geht es dann um den Einstieg und die Herangehensweise. Detailliert wird erklärt, wie der Anfänger loslegen sollte. Das Schöne an diesem Buch ist, dass man nie alleine gelassen wird, sondern mitgenommen und begleitet wird. Es gibt jede Menge Schritt-für-Schritt Erklärungen aber auch Inspirationen für Buchstabenstile und sogar ein eigenes Kapitel über Schriftvarianten. Das ist für mich als Fortgeschrittene übrigens das liebste Kapitel, denn Lettering-Inspirationen kann man nie genug haben. Jedes dieser Kapitel wird ausführlich (und ich meine wirklich ausführlich) besprochen und »belettert“.

Wer danach noch tiefer einsteigen will, findet genügen Ratschläge zu Farben, Schörkeln, Bildelementen und Komposition.

Chris war dabei nicht nur für die Inhalte zuständig – als gelernte Buchhändlerin und studierte Illustratorin lässt sie es sich nicht nehmen, ihre Bücher auch komplett selbst zu gestalten, was man dem Buch wie auch ihrem letzten Buch deutlich anmerket. Ich habe den Entstehungsprozess aus der Ferne etwas begleitet und weiß daher, dass dieses Vorhaben genau aus dem Grund kein leichtes wahr. Aber es gibt dem Buch seine eigenen Sprache und trägt durchweg ihre Handschrift – und das kann man in diesem Fall wirklich wörtlich nehmen.

Wer sich zum Ziel gesetzt hat, wirklich tief in das Thema einzusteigen und richtig gut im Brush Lettering zu werden, der wird an diesem Buch nicht vorbei kommen. Auch für Fortgeschrittene und Designer, die gerne hand-geletterte Logos erstellen wollen, ist das Buch ein wunderbares Lehrbuch. Ich habe mich mit dem Thema und den Büchern, die es dazu gibt schon eine Weile beschäftigt, aber keines der bisherigen Bücher ist so ausführlich wie dieses hier. Es lässt absolut keine Fragen zu dem Thema offen und ist jeden Cent wert, absolute Kaufempfehlung!

Designer
Chris Campe

Preis
27 Euro

Source:: designmadeingermany.de

Uniplan

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Erfolgreich, groß, renommiert, weltweit im Einsatz. Uniplan, die Agentur für Markenerlebnisse, beauftragte Hochburg, die Agentur für Erlebnismarken, mit der Neuentwicklung des eigenen Corporate Design. Der variable Aufbau der einzelnen Design-Komponenten ermöglicht uns eine sehr flexible und modulare Gestaltung von einzelnen Maßnahmen über verschiedenste Kommunikationskanäle. Analog und digital. Eine spannende, komplexe, aber vor allem gelöste Aufgabe.

Agentur
Hochburg

Source:: designmadeingermany.de