Kategorie-Archiv: Design

Optilyz

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Optilyz ist seit 2015 auf dem deutschen Markt. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen im Bereich Direktpost an. 2021 hat sich Optilyz strategisch umorientiert, weshalb die Markenidentität komplett neu zu gestalten war.

Unsere Markenidentität für Optilyz betont die wichtigsten Werte des Unternehmens: Zweckmäßigkeit und Innovation. Farblich werden diese Vorstellungen durch einen vertrauenserweckenden Blauton symbolisiert, die eigens entwickelte Schrift des Logos orientiert sich an geometrischen Formen.

Zudem haben wir umfassende Brand Guidelines erstellt, um sicherzustellen, dass die neue Identität in allen medialen Situationen optimal zur Geltung kommt.

Source:: designmadeingermany.de

Plastic2Beans

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Plastic2Beans ist ein deutsches Zero-Waste-Unternehmen, das in einzigartiger Weise ein Start-up-Unternehmen für Kunststoffrecycling mit einer Specialty Coffee-Marke verbindet. Ihr ehrgeiziges Ziel ist es, eine nachhaltige, landesweite Kunststoffrecycling-Industrie in Äthiopien zu schaffen, indem sie die lokalen Regierungen unterstützen.

Zu diesem Zweck stellt das Unternehmen aktiv Wissen, Materialien und Finanzmittel zur Verfügung, um die ersten echten Kunststoffrecyclingfabriken des Landes aufzubauen. Da der Wert der Landeswährung auf dem Weltmarkt stark schwankt, Äthiopien aber reich an hervorragendem Kaffee ist, hat sich das Plastic2Beans-Team eine geniale Lösung einfallen lassen: Sie lassen sich in köstlichen Kaffeebohnen bezahlen.

Durch den Verkauf des direkt gehandelten Speciality Coffees in Geschäften, Cafés und Supermärkten finanziert Plastic2Beans im Gegenzug die Mission des Unternehmens. Das bedeutet auch, dass Sie die köstlichste Tasse Kaffee mit maximaler nachhaltiger Wirkung genießen können.

Um dem Zero-Waste Ziel der Marke näher zu kommen wird der Kaffee entweder in innovativen Kunststoffbeuteln aus Mono-Plastik verkauft, welches erstmals zu 100 % recycelbar ist, oder in Mehrwegflaschen, die in das bestehende deutsche Flaschenpfandsystem zurückgegeben werden können. Alles im Sinne von weniger Plastikmüll und einem geschlossenen Recyclingkreislauf.

Um die Marke und das Produkt bekannt zu machen, wurde ein innovatives Produktdesign und Packaging entwickelt und das Branding weiter ausgebaut. Die “Impact Coffee”-Linie kommuniziert dabei die Kernmission der Marke und verbindet visuell das farbenfrohe äthiopische Erbe des Kaffees mit dem modernen Thema des Plastikrecyclings.

Designer
Raoul Döring

Agenturen
DIO Studios
Dunckelfeld

Source:: designmadeingermany.de

Sarotti Fair Ecuador

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Fein & fair – für die erste Monosorten-Schokoladenrange von Sarotti mit nachhaltig angebauten Bohnen aus dem eigenen Kakaoprojekt entwickelte HAJOK Design ein ganz besonderes Packaging Design.

Arriba Nacional – dieser wohlklingende Name steht für eine ganz besondere Kakaobohne. Sie gilt als Ursprungssorte des Kakaos, wird in Ecuador angebaut und zeichnet sich durch ihr nussiges, blumig-fruchtiges Aroma aus. Die Traditionsmarke Sarotti, die seit 1852 erfolgreich Schokoladenherzen höherschlagen lässt, nutzt die Arriba Nacional als Monosorte für ihre neue Bitterschokoladen-Range mit veganer Rezeptur. Das extra lange Conchieren des Kakaos sorgt für eine besonders cremige Konsistenz. Zudem stammen die nachhaltig zertifizierten Bohnen aus dem eigenen Kakao-Projekt, welches Familienbetriebe in Ecuador mit Schulungen und Förderprogrammen unterstützt. Kakaoschalen, die normalerweise vernichtet werden, fließen in die umweltbewusste, zertifizierte Papierverpackung ein, die eigens für die Marke hergestellt wurde.

Ein ungesehenes Verpackungsdesign sollte diese vielen positiven Eigenschaften der Schokolade widerspiegeln. Aber auch die sich verändernden Ansprüche der Konsumenten sollten in die Gestaltung einfließen. Das Qualitätsbewusstsein ist stärker denn je und auch der faire Handel von Anbauprodukten sowie Nachhaltigkeit spielen eine immer größer werdende Rolle. Diese Faktoren möchte Sarotti auch in Zukunft weiter etablieren und deswegen ist Fair Ecuador als Premiummarke genau der richtige Schritt. Um jüngere Zielgruppen zu erreichen, sollte ein impactstarker, moderner Look kreiert werden, der die Themen Qualität und Nachhaltigkeit verbindet.

Ein einzelner Kakaobaum visualisiert sinnbildlich, dass es sich bei Fair Ecuador um eine Monosorten-Schokolade handelt. Dabei ziert jede Sorte eine charakteristische Farbe, die inspiriert ist von den bunten Farben der Kakaobohnen. Die abgebildeten Tiere stellen heimische Arten aus Ecuador dar. Das Markenfeld ist bewusst hell gewählt, um deutlich das Naturpapier mit den dunklen Kakaoschalenstückchen erkennen zu lassen. In dem ebenfalls von HAJOK Design gestalteten Tray wirken die verschiedenen Sorten nebeneinander wie ein satter Regenwald aus ursprünglichen, grünen Kakaobäumen.

Source:: designmadeingermany.de

Signaletik Gasteig HP8

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Während der Sanierung des Kulturforums Gasteig findet das gesamte Gasteig-Angebot auf dem Areal an der Hans-Preißinger-Straße 8 im Münchner Stadtteil Sendling ein neues Zuhause. Mit unterschiedlichen Kultur- und Bildungsinstitutionen der Landeshauptstadt München wie Philharmonie und Stadtbibliothek sowie Übungs- und Unterrichtsräumen der Hochschule für Musik und Theater München.

Um höchstmögliche Sichtbarkeit und Orientierung auf dem weitläufigen Gelände zu schaffen, wurde ein Signaletik-Konzept entwickelt, dem Signalfarbe und eigenständige bauliche Elemente als Basis dienen. Das modulare, dreidimensionale Rahmensystem hebt sich mit seiner herausstechenden Farbigkeit klar von den Gebäuden, ihren vielfältigen Materialien, Farben und Formen ab.

In Kombination mit zweidimensionalen Grafiken ermöglicht die Modularität des Rahmensystems unterschiedlichste Beschilderungstypen bei über 700 Einzelelementen. Dreidimensionalität, Farbigkeit und durchgängige Typographie schaffen Wiedererkennbarkeit über die unterschiedlichen Institutionen hinweg.

Source:: designmadeingermany.de

Common Monnem

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Mannheim, eine mittelgroße Stadt im Südwesten Deutschlands, ist bekannt für ihren auf dem Quadrateraster aufgebauten Stadtgrundriss, ihr Barockschloss sowie ihre brutalistischen Gebäude – aber und vor allem auch für ihre ethnisch und kulturell diverse Bürgerschaft. Diese vielfältige und bunte Mischung von Menschen wird unter anderem in der Neckarstadt, -Ost wie -West, zwei Stadtteilen nordwestlich der Innenstadt, erlebbar.

Das kulturelle Bindeglied der beiden Quartiere ist neben dem Alten Messplatz der Alter, ein öffentlicher Raum, der mit seinen kostenlosen Sport- und Kulturangeboten ein Ort der Begegnung, des Zeitvertreibs und des Miteinanders ist.

Für diesen gemeinschaftsstiftenden Raum wurde nun eine Spielfeldgrafik realisiert, die all die positiven Eigenschaften des Ortes zum Ausdruck zu bringen versucht: eine Supergrafik, die durch ihre visuelle Erscheinung den bestehenden Zusammenhalt der Menschen und die Atmosphäre sichtbar machen und stärken möchte. Ziel der Umsetzung war überdies auch, innerstädtisch und überregional, ein Zeichnen für den Erhalt öffentlicher Kulturflächen zu setzen.

„Common Monnem – gemeinsam Mannheim“: Der Titel des Projekts setzt sich aus den Worten „Common“ und „Monnem“ zusammen. „Common“ aus dem Englischen (deutsch: „gemein(sam)“) stammt ursprünglich vom Lateinischen „Communis“ ab, welches eine gemeinsame Ressource bezeichnet, die aus selbstorganisierten Prozessen hervorgeht. Den lokalen Bezug stellt der Ausdruck „Monnem“, die umgangssprachliche Bezeichnung für Mannheim, her. Im Zusammenspiel beider Worte soll auf diese Weise sowohl auf textlicher, wie auch auf grafischer Ebene die Bedeutung des Platzes im städtischen Kontext widergespiegelt werden.

Die 38 Meter lange und 16 Meter breite Supergrafik mit einer Gesamtfläche von über 560 Quadratmetern folgt daher einem typografischen Ansatz. Mittels kontextueller Referenzen, bspw. zu gestalterischen Elementen der Bundesgartenschau von 1975, wurde eine Schrift entwickelt, die sich aus geometrischen Grundmotiven zusammensetzt.

Der überdimensionale Schriftzug „Common“ bildet den Schwerpunkt der Grafik. Die Buchstaben sind – analog zu Spieler*innen, die sich gemeinsam vor Spielbeginn in einem Kreis versammeln – auf die Platzmitte hin orientiert: sie haken sich kreisförmig ineinander ein und bilden dadurch eine Einheit. Die farbige Füllung der Zwischenräume soll dieses gemeinschaftsstiftende Bild verstärken. Unterstützt wird der Schriftzug durch die Worte „Alter“ und „Monnem“. Sie rahmen das „Common“ und stellen seinen lokalen Bezug her.

Die Verbindung zum Ort wird darüberhinaus auch durch die Farbauswahl verstärkt. So greift das Rosa beispielsweise die Fassadenfarbe des Alter auf, wohingegen das Grün einen Bezug zur angrenzenden Grünfläche der Neckarwiese herstellen möchte. Das Rot und Blau sowie das Gelb sind dem Stadtwappen Mannheims entnommen. Der gelben Fläche kommt eine besondere Rolle innerhalb des Spielfeldes zu – mittels der weißen Begrenzungslinien entsteht in der Mitte ein abstrahierter Basketball, welcher vom Common-Schriftzug umschlossen wird.

Der Aspekt des aktiven Miteinanders kam bereits bei der Realisierung zum Tragen. Denn dem öffentlichen Aufruf zur Mithilfe folgten täglich spontan mehrere Interessierte. So vollzog sich während der Erstellung der Supergrafik schon das erklärte Ziel des Projekts: „Common Monnem – Gemeinsam Mannheim“.

Source:: designmadeingermany.de